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Auslandshilfe

Foto: DRK-Auslandshilfe
Foto: S.Trappe / DRK

Weltweit auf DRK.de

Allgemeine Situation

Am 4. Oktober traf der Wirbelsturm der zweithöchsten Kategorie auf der Saffir-Simpson Wind Skala mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 km/h auf Haiti.

Zuvor hatte er Jamaica überquert. Neben viel Regen und heftigem Wind hat der Wirbelsturm erhebliche Schäden im ohnehin katastrophengeplagten Haiti verursacht. Häuser wurden zerstört, Bäume umgeknickt, Straßen wurden überflutet und vielerorts sind starke Überschwemmungen zu vermelden. Tausende Menschen suchten Schutz in Notunterkünften. Der Südwesten des Karibikstaats Haiti ist noch immer von der Außenwelt abgeschnitten und das ganze Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht abzusehen, da die Hauptverbindungsroute über eine eingestürzte Brücke nicht mehr passierbar ist und viele Dörfer noch nicht erreicht wurden.

Die Haitianische Regierung hat die vor Ort tätigen humanitären Akteure wie auch die internationale Gemeinschaft um Unterstützung gebeten. 

Aktuell überquert der Wirbelsturm die Bahamas und wird Ende der Woche auf den Südosten der USA treffen.

Sowohl auf Jamaika, Kuba als auch Haiti sind viele Menschen den Aufforderungen der Behörden, ihre Häuser freiwillig zu verlassen, nicht gefolgt.

 Nothilfe des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt das Haitianische Rote Kreuz (HRK) logistisch, personell und finanziell bei der Versorgung der Betroffenen und der Beseitigung der Schäden. Im Vorfeld haben DRK-Projektmitarbeiter gemeinsam mit Freiwilligen des HRK die Bevölkerung durch Sensibilisierungsmaßnahmen auf den Wirbelsturm vorbereitet.

Das DRK beteiligt sich an der Lageerkundungsmission der Internationalen Förderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften und hat eine Nothilfeexpertin für den Bereich Notunterkunft entsendet.

Das DRK unterstützt weiterhin das HRK bei der Koordinierung für eine mögliche Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen bei möglichen gemeinsamen Nothilfeaktivitäten.

Nothilfeaktivitäten der Rotkreuz- und Rothalbmondebewegung

Das Haitianische Rote Kreuz (HRK) ist mit 14 Verbandsgliederungen landesweit vertreten und hat ca. 3.000 Freiwillige vor Eintreffen des Wirbelsturms aktiviert, die mit dem Zivilschutz und weiteren relevanten Behörden bei Warnmaßnahmen und Evakuierungen kooperieren.

Das HRK verfügt über Bestände, um ca. 3.000 Familien mit Hilfsgütern versorgen zu können.

Die Internationale Förderation der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung (IFRC) hat mit der Koordination der Hilfsmaßnahmen begonnen und ein Erkundungsteam zusammengestellt, welches in den nächsten Tagen/Wochen vor Ort eine multisektorale Schadenserhebung durchführen wird. Das IFRC Regionalbüro in Panama hält Nothilfegüter für 8.000 Familien bereit. Derzeit wird der Einsatz eines Helikopters geprüft, um sich von der betroffenen, aber bisher noch abgeschnittenen Regionen ein Bild von der Lage machen zu können.

Ausblick

Sobald die Ausmaße der durch den Hurrikan verursachten Schäden in den kommenden Tagen klarer werden, wird das Deutsche Rote Kreuz in Abstimmung mit der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung weitere Nothilfemaßnahmen ergreifen.

Spendenaufruf: Hilfe für die Erdbebenopfer in NepalDas DRK hat ein Spendenkonto mit dem Stichwort "Nothilfe Hurrikan Matthew" eingerichtet.

Das DRK hat ein Spendenkonto mit dem Stichwort "Erdbeben Nepal" eingerichtet.

Online-Spende: www.drk.de/spenden
Spendenkonto: IBAN DE63370205000005023307 
BFSWDE33XXX (Bank für Sozialwirtschaft) 
Stichwort: Nothilfe Hurrikan Matthew